Metropolregion Rheinland e. V.

Die vielfältigen Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Rheinland weiterzuentwickeln. Das sind die Ziele des Vereins Metropolregion Rheinland e.V..

Der Metropolregion Rheinland e. V. hat 2019 eine Vergleichsstudie erstellt über die Metropolregion Rheinland mit anderen Metrpoloregionen in Deutschland in den Bereichen Forschung und Bildung.

Vergleichsstudie Forschung und Bildung

Auf dem Weg zur Neuauflage des Datenatlas 2020 haben die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln zusammen mit der Metropolregion Rheinland eine Vorschau, das sogenannte „Schaufenster“, entwickelt. Das Schaufenster Datenatlas 2020 enthält Darstellungen zu den Themenbereichen Vernetzung, Bevölkerung, Bodenrichtwerte, Hochschulwesen und Naturräume.

Schaufenster Datenatlas 2020

Metropolregion Rheinland e. V.


R(h)ein-über-Brücken 

Instandhaltung der Rheinüberquerungen muss Priorität haben

Zwischen Emmerich und Bonn queren 28 Brücken den Rhein, davon fünf Eisenbahnbrücken, zwölf Straßenbrücken in der Baulastträgerschaft des Bundes und elf kommunale Straßenbrücken.

Wie durch die Baulastträgerschaft ersichtlich, befinden sich die Brücken in unterschiedlichen Zuständigkeiten mit unterschiedlicher Priorisierung, mit unterschiedlichen Instandhaltungsrhythmen, mit mangelnder oder fehlender Koordination der Arbeiten. Der Ausweichverkehr, der durch eine abgelastete oder gesperrte Rheinbrücke entsteht, belastet die – teils ähnlich maroden – Alternativstrecken zusätzlich. Der Verkehr weicht dabei zum Teil von Fernstraßen auf die innerstädtischen Brücken aus – mit den entsprechenden Folgen für Verkehrsaufkommen und Infrastrukturzustand.

Die IHKs im Rheinland haben daher Vorschläge entwickelt, damit die Unternehmen links wie rechts der Rheins erreichbar bleiben.

R(h)ein-über-Brücken


Nachhaltiger Tourismus im Rheinland: Regionale Produkte als Erfolgsfaktor

Donnerstag, 10.2.2022, 14:30-16:00 Uhr

Regionale Produkte liegen voll im Trend. Neben Destinationen erkennen das auch immer mehr Gastronomen, Hoteliers und Freizeitanbieter. Regionale Angebote wie spezifische Lebensmit-tel und Speisen oder für die Region typische Freizeitaktivitäten erfreuen sich nicht erst seit Corona großer Beliebtheit: Sie überzeugen mit kurzen Liefer- und Transportwegen, sorgen für eine gute Ökobilanz, stärken das Vertrauen zum Kunden und fördern die Entwicklung und Identi-fikation mit der eigenen Region.

Doch welchen Anforderungen müssen sich Anbieter:innen stellen, wenn sie mit regionalen Produkten punkten wollen? Wie können regionale Wertschöpfungsketten, die Entwicklung identitätsstiftender Produkte oder eine gezielte Vermarktung regionaler Angebote zu mehr Nachhaltigkeit und Resilienz für den Tourismus im Rheinland beitragen?

Diese und weitere Fragen wollen die IHKs im Rheinland gemeinsam mit touristischen Betrieben und Akteuren aus der Region diskutieren.

Einladung

Weitere Informationen und Anmeldung

IHK-Woche des Tourismus NRW 2022

Fertigstellung der Leverkusener Brücke hat höchste Priorität 

Rheinische Industrie- und Handelskammern wenden sich an Minister Wüst 

Düsseldorf, Pressemitteilung vom 08.05.2020

Die Industrie- und Handelskammern des Rheinlandes (IIR) beobachten mit Sorge die aktuellen Entwicklungen rund um den Bau der Leverkusener Brücke. Aus Sicht der Wirtschaft hat die frühzeitige Fertigstellung der Brücke in ihrer endgültigen Form höchste Priorität. Bereits jetzt sei vorhersehbar, dass die Einschränkungen für den internationalen, nationalen und regionalen Wirtschaftsverkehr, mit den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Schäden durch die Neuausschreibung und Neuvergabe, für mindestens zwei weitere Jahre aufrechterhalten werden müssen.  

In einem Schreiben an Verkehrsminister Hendrik Wüst haben die Hauptgeschäftsführer der sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und die Bergische IHK) ihre Forderungen nachdrücklich formuliert. Die Rheinland-IHKs schlagen zudem einen „Runden Tisch“ zur inhaltlichen und kommunikativen Unterstützung des weiteren Verfahrens vor. Sie bitten den Minister, bei der neuen Vergabe vor allem darauf zu achten, dass die hochwertige Qualität des Bauwerks im Vordergrund steht. Langzeitfolgen sollten von vornherein bedacht und berücksichtigt werden. 

Damit die laufenden und auch künftigen Straßeninfrastrukturprojekte besser koordiniert und abgesichert werden, schlagen die IHKs vor, bei Straßen.NRW ein Kontroll- und Informationsgremium einzurichten. So soll in Zukunft frühzeitig bei drohenden Komplikationen gegengesteuert werden.