Metropolregion Rheinland e. V.

Die vielfältigen Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Rheinland weiterzuentwickeln. Das sind die Ziele des Vereins Metropolregion Rheinland e.V..

Der Metropolregion Rheinland e. V. hat 2019 eine Vergleichsstudie erstellt über die Metropolregion Rheinland mit anderen Metrpoloregionen in Deutschland in den Bereichen Forschung und Bildung.

Vergleichsstudie Forschung und Bildung

Auf dem Weg zur Neuauflage des Datenatlas 2020 haben die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln zusammen mit der Metropolregion Rheinland eine Vorschau, das sogenannte „Schaufenster“, entwickelt. Das Schaufenster Datenatlas 2020 enthält Darstellungen zu den Themenbereichen Vernetzung, Bevölkerung, Bodenrichtwerte, Hochschulwesen und Naturräume.

Schaufenster Datenatlas 2020

Metropolregion Rheinland e. V.




Konjunkturbarometer Rheinland 
Herbst 2020

Die insgesamt an der Umfrage beteiligten über 3000 Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen beurteilten ihre Geschäftslage bereits im Frühherbst deutlich besser als noch im
Sommer. Dieser Trend hat sich auch im neuerlichen Lockdown fortgesetzt. Aber sowohl bei der regulären Umfrage, die bis Anfang Oktober beendet wurde, als auch bei der Blitzumfrage in der dritten Novemberwoche bleibt der Anteil der Unternehmen mit schlechter Geschäftslage höher als der Anteil der Unternehmen mit guter Lage.

Noch immer sehr schlecht ist die Lage im Gastgewerbe, das von den wirtschaftlichen Einschränkungen im November
direkt betroffen ist. Im Einzelhandel, der durch eine gesunkene Passantenfrequenz in den Innenstädten ebenfalls
mittelbar betroffen ist, hat sich die Lage durch die Einschränkungen deutlich verschlechtert. In der Industrie hat sich der
Aufholprozess dagegen spürbar fortgesetzt. Die offenen europäischen Binnengrenzen haben – anders als im März – dafür gesorgt, dass Lieferketten funktionieren. 

Konjunkturbarometer Herbst 2020

Fertigstellung der Leverkusener Brücke hat höchste Priorität 

Rheinische Industrie- und Handelskammern wenden sich an Minister Wüst 

Düsseldorf, Pressemitteilung vom 08.05.2020

Die Industrie- und Handelskammern des Rheinlandes (IIR) beobachten mit Sorge die aktuellen Entwicklungen rund um den Bau der Leverkusener Brücke. Aus Sicht der Wirtschaft hat die frühzeitige Fertigstellung der Brücke in ihrer endgültigen Form höchste Priorität. Bereits jetzt sei vorhersehbar, dass die Einschränkungen für den internationalen, nationalen und regionalen Wirtschaftsverkehr, mit den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Schäden durch die Neuausschreibung und Neuvergabe, für mindestens zwei weitere Jahre aufrechterhalten werden müssen.  

In einem Schreiben an Verkehrsminister Hendrik Wüst haben die Hauptgeschäftsführer der sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und die Bergische IHK) ihre Forderungen nachdrücklich formuliert. Die Rheinland-IHKs schlagen zudem einen „Runden Tisch“ zur inhaltlichen und kommunikativen Unterstützung des weiteren Verfahrens vor. Sie bitten den Minister, bei der neuen Vergabe vor allem darauf zu achten, dass die hochwertige Qualität des Bauwerks im Vordergrund steht. Langzeitfolgen sollten von vornherein bedacht und berücksichtigt werden. 

Damit die laufenden und auch künftigen Straßeninfrastrukturprojekte besser koordiniert und abgesichert werden, schlagen die IHKs vor, bei Straßen.NRW ein Kontroll- und Informationsgremium einzurichten. So soll in Zukunft frühzeitig bei drohenden Komplikationen gegengesteuert werden.